Kunst & Bühne

Ein Hashtag für Forchheim:


Als Künstler und Veranstalter Matthias Hösch vor einigen Monaten zum ersten Mal mit seiner Idee, Forchheim auf schöne Bilder zu bannen, an den Start ging, erwartete er nicht, dass „#forchheimshots“ so hohe Wellen schlagen würde. Schon im Frühjahr beim ersten Instawalk zeichnete sich eine große Beteiligung ab und so wollte er im Sommer noch einen drauf setzen und lud zum 1. Annafestwalk ein. Hier war der Spaß noch viel größer und somit musste die Jury, bestehend aus Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, der Künstlerin RoßemaryKessler und Alexandra Richter, trotz einer Vorauswahl immer noch mehr als 3000 Bilder begutachten. Dass die Auswahl da nicht leicht fiel, hat man gemerkt. „Für mich war es sehr spannend zu sehen, wie viele unterschiedliche Perspektiven und Motive es vom Walberla gibt. Da der Ort für mich persönlich auch eine besondere besondere Bedeutung hat, war es sehr spannend zu sehen wie andere Menschen ihn durch die Kamera festhalten.“ so Jury-Mitglied Alexandra Richter. Und Uwe Kirschstein fügte hinzu: “Beeindruckt hat mich zunächst die große Menge und Vielfalt an tollen Bildern. Beim Stöbern durch die vielen unterschiedlichen Eindrücke gibt es ein verbindendes Gefühl. Es ist wahnsinnig spannend, die eigene Stadt durch die Augen anderer Menschen sehen zu dürfen.“. Auch Roßemary Kessler war begeistert: “Beim Aussuchen der Instgram Bilder für die Ausstellung von Forchheimshots ist mir aufgefallen wie viele Instagramer in der Gegend eine künstlerische Ader haben! Eine Herausforderung für mich die schönsten Bilder aus zu suchen. Es gibt so viele, die in die engere Auswahl kämen.“. Gleichzeitig konnte man aber auch ablesen, praktisch wie in einem Tagebuch, was die Forchheimerinnen und Forchheimer in den letzten Monaten bewegt hat. Selbstverständlich finden sich viele Eindrücke vom Weihnachtsmarkt und vom Annafest. Immer wieder steht aber auch das Rathaus, die Architektur der Innenstadt oder das Walberla im Fokus. Daneben gibt es aber auch ganz viele ruhige Momente abseits des Trubels zum Beispiel ein schmales Gässchen oder ein stiller Hinterhof. Fasziniert haben die ungewohnten, die sonst so verborgenen Blickwinkel und die Liebe für Details, die leider viel zu oft im Alltag untergehen. Genauso lassen sich aber auch die Hobbies der Forchheimerinnen und Forchheimer ablesen. Neben der Lust zum Fotografieren stehen ganz offensichtlich Wanderungen, Spaziergänge und ausgedehnte Fahrradtouren ganz oben auf der Tagesordnung. Die Forchheimer sind aufmerksame Beobachter und sehen genau hin. Sie sind gerne draußen in der Natur und nehmen auf ihre Touren auch gerne ihren Hund mit. Matthias Hösch ist begeistert und zieht ein kleines Fazit: „Es ist spannend zu sehen wie die Jury die eingegangen Bilder bewertet und jeder seine eigenen Ansichten zu den Bildern hat. Die eingegangen Bilder zeigen so viele schöne Seiten aus Forchheim und Umgebung, da fällt es schwer die schönsten zu finden, da jeder Fotograf bzw. Instagramer seine eigenen Blickwinkel hat. So zeigen sich viele schönen Bilder aus Ecken, die man so vielleicht kaum wahrnimmt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es nächstes Jahr eine Fortsetzung von „#forchheimshots“ gibt.“. Mit der Vernissage am 5. Oktober um 19 Uhr wird die Ausstellung in der Stadtbücherei, Spitalstraße 3, eröffnet. Hier können die Besucher aus den 100 ausgewählten Fotos ihre Favoriten küren. Die fünf Bilder mit den meisten Stimmen werden von den Sponsoren prämiert. Bis zum 5. Dezember ist die erste Instagram Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Noch mehr Infos gibt`s dazu im Netz unter: www.forchheimshots.de.


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