24.10.2018

Zubereitung

Salat waschen und anrichten.

Für das Dressing: Haselnussöl mit Weißweinessig, Honig, Senf und Zitronensaft mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dressing über den Salat verteilen. Nach Geschmack mit Nüssen oder anderen Zutaten verfeinern.

Zutaten

Zutaten für Salat:

  • gemischter Salat der Saison nach Belieben

Zutaten für Dressing:

Lasst es Euch schmecken !!!

Gewinnspiel:

Die blau markierten Zutaten kannst Du gewinnen. Das Gewinnspiel endet am 31.10.18. Die Zutaten müssen im Naturkostladen 4-Jahreszeiten, Richard-Wagner-Str. 2 , Erlangen abgeholt werden. Es gelten unsere Teilnahmebedingungen!!!

(Foto: Rapunzel)

19.10.2018

Der City-Gutschein für Erlangen

Jetzt ist er da der neue Einkaufsgutschein des City-Management Erlangen, gefördert durch finanzielle Mittel der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden, der Stadt Erlangen sowie den Erlanger Stadtwerken. Immer wieder wurde in der Vergangenheit von Gästen, Bürgern und vor allem den Händlern, Gewerbetreibenden, Dienstleistern, Gastronomen, den Hoteliers und Freiberuflern und vielen anderen der Wunsch geäußert, einen Einkaufsgutschein für das gesamte Stadtgebiet Erlangen ins Leben zu rufen.

Der Gutschein kann in über 200 Geschäften eingelöst werden!!

Der neue City-Gutschein Erlangen bündelt nun diese Idee mit der entspannten Suche nach einem passenden Geschenk für Jedermann. Mit diesem Gutschein können die Beschenkten aus den Vollen schöpfen und ihn in den mehr als 200 Fachgeschäften in unserer Stadt einlösen. Das stärkt den Einzelhandel und setzt ganz bewusst einen Gegentrend zum „Onlinekaufen“.

Der City-Gutschein Erlangen hat einen Einkaufswert von 10 € und erscheint zunächst in drei Motiven. Mit der aufwertenden Gutscheinverpackung für nur einen Euro wird die Gutscheinkarte schnell zum idealen Geschenk zu jedem Anlass. Und nicht nur für Privatpersonen ist der City-Gutschein attraktiv. Auch für Unternehmen kann dieser eine elegante Möglichkeit darstellen, Zuwendungen und Standortförderung zu verknüpfen. Mit bis zu 44 € pro Mitarbeiter und Monat ist die Herausgabe des Gutscheines sogar steuerfrei. Die ersten in Erlangen ansässigen Unternehmen haben daher bereits Interesse an dem Projekt angekündigt. So kann man den Mitarbeitern etwas Gutes tun und gleichzeitig den Standort fördern.

Das ideale Geschenk um die Erlanger Einkaufsstadt attraktiv zu halten!!

Die Gutscheine sind in der Tourist-Information in der Goethestraße, den Sparkassenfilialen am Hugenottenplatz sowie am Martin-Luther-Platz, bei Intersport und Modehaus Eisert sowie dem Kitzmann BräuKontor erhältlich. In allen Verkaufs- und Akzeptanzstellen liegen die Informationsbroschüren zum City-Gutschein Erlangen aus. Aktuelle Informationen zu Verkaufs- und Annahmestellen bekommt ihr unter www.erlangen.info/citygutschein.erlangen, per Telefon unter 09131 8951-0 oder persönlich in der Tourist-Information.

 

10.10.2018

Mit Schokolade, Tee, Kaffee und Zink zum gesunden Leben?
FAU-Wissenschaftler entdecken neuen Schutz gegen oxidativen Stress

Das Altern und eine geringe Lebenserwartung werden unter anderem durch oxidativen Stress verursacht. Ein Forscherteam um Prof. Dr. Ivana Ivanović-Burmazović, Professur für Bioanorganische Chemie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), hat nun zusammen mit Wissenschaftlern aus den USA entdeckt, dass Zink ein organisches Molekül aktivieren und so einen Schutz gegen oxidativen Stress formen kann. Die Ergebnisse wurden in Nature Chemistry publiziert*.

Zink gehört zu den Spurenelementen, die wir brauchen, um gesund zu bleiben. Dass Zink aber gerade mit einer Komponente aus Nahrungsmitteln wie beispielsweise Wein, Kaffee, Tee und Schokolade zusammen einen Schutz gegen das für oxidativen Stress verantwortliche Superoxid generiert, haben FAU-Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian Goldsmith von der Auburn University, Alabama, USA, herausgefunden. Diese Komponente ist eine Hydrochinon-Gruppe, die in Polyphenolen – den Pflanzenstoffen, die für Geruch und Geschmack verantwortlich sind – vorkommt. Zink aktiviert die Hydrochinon-Gruppen und bildet so einen natürlichen Schutz gegen Superoxid, ein Zwischenprodukt der menschlichen Zellatmung, das körpereigene Biomoleküle, zum Beispiel Proteine oder Fette, sowie das Erbgut schädigt. Es wird daher mit dem Alterungsprozess und einer Vielzahl von Erkrankungen wie Entzündungen, Krebs oder neurodegenerativen Krankheiten in Verbindung gebracht.

Neuartiger Metallkomplex gegen Superoxid

Hydrochinon allein ist nicht in der Lage, Superoxid abzubauen. Verbinden sich allerdings Zink und Hydrochinon, entsteht ein Metallkomplex, der ein Superoxid-Dismutase-Enzym (SOD) nachahmt. Ein solches Enzym schützt den Körper vor den Zersetzungsprozessen, die durch die Oxidation hervorgerufen werden. Es wirkt folglich antioxidativ. Auf diese Weise können das Superoxid verstoffwechselt und Schäden am Organismus verhindert werden: Oxidativer Stress wird vermieden.

Zink-Schokolade, Zink-Kaffee und Co.

Einzigartig an diesen Ergebnissen ist, dass die Funktion dieses Enzyms ohne die Verwendung redoxaktiver Übergangsmetalle wie Mangan, Eisen, Kupfer oder Nickel nachgebildet wird. Die Metalle könnten zwar ebenfalls antioxidativ wirken, diese Wirkung wird jedoch schnell ins Gegenteil verkehrt: Bei einer Überdosierung befördern sie sogar den oxidativen Stress. Zink ist weit weniger toxisch als die oben erwähnten Übergangsmetalle, was neue Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel mit weniger Nebenwirkungen ermöglicht. Vorstellbar sind zudem Lebensmittel, die von Natur aus Hydrochinon enthalten, und mit Zink versetzt werden, um die Gesundheit der Konsumenten zu fördern. „Es ist durchaus möglich, dass es irgendwann mit Zink versetzten Wein, Kaffee, Tee oder Schokolade gibt. Jedoch macht jeglicher Alkoholgehalt die positiven Wirkungen dieser Kombination zunichte“, betont Ivana Ivanović-Burmazović.

08.10.2018

Wer (alkoholfreies) Bier trinkt, lebt hundert Jahre“
FAU-Forscher untersuchen gesunde Inhaltsstoffe im Bier

Bierinhaltsstoffe als Mittel gegen Entzündungen und Fettleibigkeit? Forscher um Prof. Dr. Claus Hellerbrand, Institut für Biochemie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), haben für ihr Forschungsprojekt, das Bierinhaltsstoffe hinsichtlich ihrer entzündungshemmenden Wirkung untersucht, den Forschungspreis der European Foundation for Alcohol Research und der European Brewery Convention über 60.000 Euro erhalten.

„Wer Bier trinkt, lebt hundert Jahre“, so lautet ein italienisches Sprichwort, in dem vielleicht mehr Wahrheit steckt, als erwartet. Bier enthält die Stoffe Xanthohumol und Iso-Alphasäuren. Laut Studien der Arbeitsgruppe von Prof. Hellerbrand hemmt Xanthohumol die durch Übergewicht und Fehlernährung hervorgerufene Leberverfettung und verhindert, dass die Leber vernarbt. Zudem tötet es Leberkrebszellen ab und verhindert bei Überernährung die Gewichtszunahme. Auch die Iso-Alphasäuren haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Sie hemmen Leberschäden und beeinflussen den Fett- und Zuckerstoffwechsel positiv.

In neuen Forschungsarbeiten fanden die Wissenschaftler gemeinsam mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ina Bergheim, Universität Wien, außerdem heraus, dass die beiden Substanzen biologische Prozesse besonders in der Kombination günstig beeinflussen. Zusammen hemmen sie beispielsweise Entzündungsprozesse noch effektiver. Bereits sehr niedrige Konzentrationen bremsen deutlich die Produktion von Entzündungsfaktoren in Leber- und Blutzellen. Ob auch noch weitere Krankheitsmechanismen wie Diabetes oder Krebs durch die Kombination der beiden Substanzen effektiver bekämpft werden können, soll in dem nun geförderten Forschungsprojekt untersucht werden. Ferner sollen die Mechanismen, die dieser guten kombinatorischen Wirkung zugrunde liegen, entschlüsselt werden.

Hopfen – Gelbes Gold

Xanthohumol gehört zu den Pflanzenpolyphenolen – den aromatischen Verbindungen, die für Farbe und Geschmack der Pflanzen sorgen. Der Stoff ist ausschließlich im Hopfen zu finden und für den gelben Farbton der Hopfenblüten verantwortlich. Hopfen spielt eine wichtige Rolle beim Brauen von Bier, bei dem Xanthohumol jedoch in großen Teilen abgebaut wird. Im Bier selbst liegt nur ein geringer Anteil des Stoffes vor. Ein weiterer Inhaltsstoff des Hopfens sind die Bittersäuren, die den typischen Biergeschmack hervorrufen. Eine Gruppe von ihnen sind die alpha-Säuren, die durch die Erhitzung beim Brauprozess in Iso-Alphasäuren umgewandelt werden.

Minuspunkt: Alkohol

Die derzeit einzige Art, wie Xanthohumol und Iso-Alphasäuren vom Menschen aufgenommen werden, ist über den Genuss von Bier, wenn auch hier in relativ geringer Konzentration. Bier ist jedoch keine Medizin. Der Grund: der Alkoholgehalt. „Es ist jedoch denkbar, dass durch den Konsum von alkoholfreiem Bier oder anderen hopfenhaltigen Nahrungsmitteln und Getränken wie Hopfenlimonade oder Hopfentee eine positive Wirkung zu erzielen ist. Gerade zur Behandlung oder Prävention von Leberschädigung durch Fettleibigkeit scheinen Xanthohumol und Iso-Alphasäuren sehr vielversprechend“, erläutert Hellerbrand.