Vom Feld auf den Tisch. 650 Jahre Markt in Erlangen – Ausstellung bis 2.5.24 im Stadtarchiv Erlangen

Im Jahr 1374 verlieh Kaiser Karl IV. der Stadt Erlangen das Recht, einen Wochenmarkt abzuhalten. Außerdem durfte zweimal jährlich ein Jahrmarkt stattfinden – eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung eines Ortes zur Stadt. Die Neustadt verfügte ab 1692 über einen Wochenmarkt auf dem heutigen Hugenottenplatz. Ab 1694 fanden zwei Jahrmärkte statt, die man 1810 auf einen Termin an Pfingsten zusammenlegte – die Bergkirchweih sollte sich daraus entwickeln. 

Das Stadtarchiv Erlangen zeigt von 3. März bis 2. Mai die Kabinettausstellung „Vom Feld auf dem Tisch. 650 Jahre Markt in Erlangen“. Die im Stadtarchiv überlieferten Quellen erzählen die vielfältige Geschichte der Erlanger Märkte: Akten zur Zulassung von Händlern, zur Marktordnung und zu Lebensmittelkontrollen informieren über die organisatorischen und formalen Gegebenheiten. Fotos aus mehr als einem Jahrhundert geben einen lebendigen Eindruck vom Treiben auf dem Markt und von den Menschen dort. Zeitungsartikel berichten die großen und kleinen Geschichten aus dem Marktleben. Koch- und Rezeptbücher geben uns sogar einen Einblick, was nach dem Marktbesuch mit den erworbenen Lebensmitteln passierte.

Die Ausstellung ist jeweils zu den Öffnungszeiten des Archives zu besichtigen: Mo 9.00-18.00 Uhr, Di 9.00-16.00 Uhr, Mi 8.00-12.00 Uhr, Do 9.00-16.00 Uhr, Fr geschlossen

Der Eintritt ist frei.

weiter Infos: www.erlangen.de/stadtarchiv