So bewältigst du jede Klausur

Wer studiert, kommt nicht umhin, sich am Ende eines jedes Semesters einer Reihe an Prüfungen zu stellen. Während manche Studierenden so wirken, als sind sie am Tag der Prüfung die Ruheselbst, laufen andere die ganze Zeit nervös umher, knabbern an ihren Nägeln oder wackeln unruhig mit den Beinen. Mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung kannst du zukünftig zur ersten Gruppe gehören!

Realistische Ziele setzen

Ein häufiger Grund, warum Studenten vor Prüfungen aufgeregt sind und manchmal sogar einen Blackout haben, sind unrealistische Erwartungen. Schon während der Vorlesung tauchen immer wieder bestimmte Punkte in einem Skript auf, die man nicht versteht. Im besten Fall schaffst du es, diese Wissenslückenbis zur Prüfung zu füllen. Das gelingt jedoch nicht immer.

Verschaffe dir am besten schon zu Beginn deiner Lernphase einen Überblick, welche Bereiche du bereits draufhast und bei welchen Themen großer Nachholbedarf besteht. Darauf aufbauend kannst du dir einen Lernplanerstellen. Sei dir aber darüber im Klaren, dass du nicht den Stoff eines kompletten Semesters zwei Wochen vor der Prüfung nachholen kannst. Vor allem nicht, wenn du dich auf mehrere Prüfungen gleichzeitig vorbereiten musst.

Das Wichtigste ist: Nimm den Druck raus, alles wissen zu müssen! Vielleicht hast du Glück und in der Prüfung werden Fragen zu den Themen gestellt, in denen du dich auskennst. Wird gerade der falsche Bereich abgefragt, dann ist es auch kein Weltuntergang, wenn du keine volle Punktzahl erreichst.

 

Das richtige Lernumfeld

Damit du im Vorfeld der Prüfung möglichst gut lernen kannst, solltest du dir ein angenehmes Umfeld schaffen, in dem du dich gut konzentrierenkannst. Hierzu zählt vor allem: Handy weglegen, Fernseher ausschalten. Diese Dinge lenken dich nur ab.

Außerdem kann es helfen, während des Lernens herumzulaufenund das Gelesene laut zu wiederholen. Bist du eher der visuelle Lerntyp, kannst du das Gelernte durch Mindmaps oder Grafiken veranschaulichen. Hierbei darfst du gern kreativ werden. Je absurder eine Darstellung ist, desto besser prägt man sie sich ein.

Hilfreich kann es zudem sein, wenn du dir deinen Tag gut strukturierst. Vielleicht hast du schon die Erfahrung gemacht, dass du zu bestimmten Uhrzeiten besonders gut lernst. Bei den meisten Menschen ist das der Vormittag sowie der frühe Nachmittag. Es gibt jedoch auch Typen, die sich am Abend besonders gut konzentrieren können. Wenn du noch nicht weißt, ob du eher zum Typ Lerche oder Eule zählst, dann probiere einfach mal verschiedene Zeitenzum Lernen aus. Du wirst schnell merken, wann du dir die meisten Dinge einprägen kannst.

Des Weiteren ist es nötig, dass du regelmäßig Pausenmachst. So wie du dich nach 90 Minuten Vorlesung nicht mehr konzentrieren kannst, ist auch beim Lernen irgendwann die Luft raus. Nutze diese Zeit, um dich für deine Arbeit zu belohnen, indem du zum Beispiel Sport treibst oder dich mit Freunden triffst. Wichtig ist, dass du rauskommst und ein bisschen Bewegung hast, um deinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

 

Die richtige Ernährung

Auch die Ernährung ist nicht unwichtig, wenn dein Gehirn besonders stark beansprucht wird. Manche Studierenden vergessen während der Lernphase, auf gesunde Ernährung zu achten. Stattdessen greifen sie zu Süßigkeiten und Chips, während gleichzeitig zu wenig getrunken wird. Die Folge: Du fühlst dich schlapp und merkst dir weniger.

Achte darum vor allem darauf, dass du genügend Wassertrinkst. Pro Tag sollten es mindestens 1,5 Liter sein. Alternativ kannst du dir auch ungesüßten Tee kochen. Limonade und Softdrinks sind hingegen eher ungeeignet, da sie deinen Blutzuckerspiegel nach einem kurzen Kick schnell in den Keller fallen lassen.

Für das Frühstück und als Zwischenmahlzeit empfehlen sich Vollkornprodukte. Diese versorgen deinen Körper mit viel Energie und wichtigen Nährstoffen. Hast du Appetit auf etwas Süßes, dann greife zu einer Banane. Hin und wieder ist natürlich auch ein Stück Schokolade erlaubt. Achte aber darauf, dass dies wirklich nur die Ausnahme bleibt.

 

Positiv denken

Natürlich spielt auch die Psycheeine relevante Rolle bei der Vorbereitung auf eine Prüfung. Je besser du dich auf eine Prüfung vorbereitest, desto sicherer fühlst du dich und desto weniger Angst macht sich in deinem Körper breit. Selbstbewusst an eine Prüfung heranzugehen, kann sogar deine Leistung verbessern. Besonders in mündlichen Prüfungssituationen wirkst du mit einer selbstbewusstenKörpersprache kompetenter.

Direkt vor der Prüfung solltest du versuchen, dich zu entspannen. So bekommst du deinen Kopf frei und kannst dein Wissen optimal abrufen. Eine einfache Übung ist, sich gerade auf einen Stuhl zu setzen, die Schultern locker hängen zu lassen und die Augen zu schließen. Jetzt atmest du langsam tief ein uns aus. Wenn deine Gedanken auf diese Weise noch nicht zu Ruhe kommen, kannst du von 20 rückwärts zählen und dich ganz darauf konzentrieren.

 

Gut vorbereitet und entspannt bist du nun bereit, dich der Prüfung zu stellen. Wir wünschen dir viel Erfolg!