Unterirdische Abenteuer und Erlebnisse
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Unterirdisch
Und auch unterirdisch gibt es in unserer Region viel zu entdecken! Warum also nicht mal Einsichten unter Tage genießen? Ganz nach Wunsch und Wetter könnt ihr auch in geheimnisvolle dunkle Welten eintauchen! Wir haben für Euch tolle Tipps zusammengestellt. Übrigens, überall sind Buchungen für Gruppenführungen möglich.
Mittelalterliche Lochgefängnisse
Wer ins Loch geworfen wurde hatte meist sein Leben verwirkt. Die Lochgefängnisse in den Kellergewölben unter dem Nürnberger Rathaus sind eine in Deutschland einmalige Anlage aus dem Mittelalter. Seit dem 14. Jahrhundert dienten sie zur Untersuchung und Verwahrung von Häftlingen bis zur Urteilsvollstreckung. Zwölf kleine Zellen und eine Folterkammer vermitteln ein bedrückendes Bild damaliger Gerichtsbarkeit!
Mittelalterlichen Lochgefängnisse: Rathausplatz 2, Nürnberg, www.felsengaenge-nuernberg.de
Zeiten: Führungen täglich jede Stunde von 11 bis 17 Uhr, Führungspause im Januar und Februar 2023
Eintritt: Erwachsene 8€, ermäßigt (Schüler ab 10 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte gem. AGB) 6€. Kein Eintritt für Kinder unter 10 Jahren.
Dauer: ca. 45 Minuten
Atombunker
Während des „Kalten Krieges“ gebaut, sollte dieser Bunker den Bürgern Schutz vor Atomraketen und/oder chemischen und biologischen Massenvernichtungswaffen bieten. Draußen wäre im Ernstfall alles verwüstet worden und niemand hätte überlebt. Nur wer das „Glück“ gehabt hätte, in der Nähe des Atombunkers gewesen zu sein, hätte Einlass gefunden. Allerdings hätten sich die Tore unbarmherzig geschlossen, wenn der Bunker an seine maximale Beleggrenze gekommen wäre. Im Atombunker wird die ständige Bedrohungslage in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg spürbar und die Hilflosigkeit der damaligen Regierungen durch die für die Bevölkerung offensichtlich unzureichenden Schutzmaßnahmen greifbar. Hier lässt sich erahnen, wie es in einem Dritten Weltkrieg zugehen würde.
Atombunker in Nürnberg: Krebsgasse 10 (gegenüber British Empire, Hausnummer 7), Nürnberg, www.felsengaenge-nuernberg.de
Zeiten: Freitag bis Sonntag jeweils um 16 Uhr
Eintritt: Erwachsene 9,50€, ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte gem. AGB) 8€, Kinder bis 5 Jahre frei
Dauer: ca. 1 Stunde
Wasseradern in der Unterwelt
Im Mittelalter wurden in den Felsen des Burgbergs ausgedehnte Stollenanlagen entlang von Wasseradern geschlagen. Das dort austretende Wasser wurde in spezielle Brunnen geleitet und sollte besonders bei Belagerungen die Wasserversorgung Nürnbergs sicherstellen. Das Wasser der zahlreichen anderen Schöpfbrunnen der Stadt war meist verunreinigt und konnte nicht als Trinkwasser dienen. Hier wird man aufgeklärt über die hygienischen Zustände der damaligen Zeit, über Lebensgewohnheiten und die Versorgung mit Wasser sowie die Entsorgung der „Hinterlassenschaften“ der Stadtbewohner. Bei dieser Führung erlebt ihr die engen Stollen, beobachtet das aus dem Felsen austretende Wasser und verfolgt dessen Weg bergabwärts tief unter der Oberfläche!
Lebensader in der Unterwelt: Treffpunkt Hist. Kunstbunker Obere Schmiedgasse 52, Nürnberg, www.felsengaenge-nuernberg.de
Zeiten: Führungen Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr, maximale Teilnehmerzahl 12 Personen, gebuchte Gruppen nach Vereinbarung
Eintritt: Erwachsene 9,50€, ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte gem. AGB) 8€, Kinder bis 5 Jahre frei
Dauer: ca. 1 Stunde
Wehr- und Geheimgänge unter der Burg
Dank der perfekten Verteidigungsanlagen kam es nie zur Eroberung Nürnbergs. Im Felsen des Burgbergs befinden sich enge Stollen und unter der Stadtmauer hohe Gewölbe. Alles angelegt, um Nürnberg zur am besten geschützten Stadt des Reiches zu machen. Im 16. Jahrhundert baute die Stadt moderne Bastionen, die Kanonen nicht zerstören konnten. Ein Labyrinth von Wehrgängen wurde unterirdisch geschaffen, um Feinde im Burggraben von allen Seiten zu beschießen. Nach der Fertigstellung der Basteianlagen 1545 besaß Nürnberg die damals modernste Befestigungsanlage nördlich der Alpen!
Wehr- und Geheimgänge unter der Burg: Treffpunkt Historischer Kunstbunker, Obere Schmiedgasse 52, Nürnberg, www.felsengaenge-nuernberg.de
Zeiten: täglich Montag bis Donnerstag jeweils um 14:30 Uhr, Freitag und Sonntag jeweils 14:30 und 17:30 Uhr, Samstag jeweils um 11, 14:30 und 17:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene 9,50€, ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte gem. AGB) 8€, Kinder bis 5 Jahre frei
Dauer: ca. 1 Stunde
Wehrgänge zu Bunkern
Unter der Neutorbastei, Teil der alten Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert, wurden Wehrgänge im Zweiten Weltkrieg zu Bunkern für die Zivilbevölkerung ausgebaut. Diese Gänge sind seit knapp 30 Jahren nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich gewesen! Der Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V. ermöglicht euch nun vom 02. – 15. Januar 2023 den Zutritt und ihr könnt euch einer der Sonderführungen anschließen! Am 2. Januar 1945 fand der mit Abstand verheerendste Bombenangriff auf Nürnberg im Zweiten Weltkrieg statt. An diesem Tag wurde die Nürnberger Altstadt beinahe vollständig vernichtet. Die Führungen sollen daran erinnern, was sich im Zweiten Weltkrieg in vielen Städten Europas während solcher Bombardierungen ereignete. Der Bunker ist weitgehend noch mit der Originalausstattung aus den Kriegszeiten bestückt – wie eine Zeitkapsel aus der Vergangenheit!
Email: info@felsengaenge-nuernberg.de, Telefon: +49 911 22 70 66, www.unterwelten-nuernberg.de
Historische Escape Rooms in den Hist. Felsengängen
Spannendes Abenteuer erleben tief unten in den Kellern unter der Nürnberger Altstadt und Geheimnisse lösen. Das innovative Konzept des Historischen Escape Rooms ermöglicht einen spielerischen Zugang zu interessanten Themen rund um die faszinierende Stadtgeschichte Nürnbergs. Doch keine Sorge: Vorwissen ist nicht nötig,nur nützlich. Die einzigartige Atmosphäre der Felsengänge sorgt dabei für ein unvergessliches Erlebnis. 60 Minuten. Die Zeit läuft…
EscapeRoom 1: „Mein letzter Wille“
Im Nachlass von G.F. Albrecht wurde der Hinweis auf einen geheimen Raum in den Nürnberger Felsengängen entdeckt, sein verstecktes Arbeitszimmer. Dieses hat er kurz vor seinem Tod zu einer besonderen Herausforderung umgebaut, die er nun der Nachwelt hinterlässt: „Hiermit gewähre ich allen Interessierten eine Stunde Zeit, um sich meinen Prüfungen zu stellen. Lasst euch auf die Geschichte Nürnbergs ein und entschlüsselt meine Rätsel. Wenn Ihr euch als würdig erweist, erwartet euch am Ende ein kleiner Schatz.“
Escaperoom 2: „Das Geständnis“
Wer ist für den gewaltsamen Tod des Nürnbergers Johannes Müller verantwortlich? Hier gilt es einen spektakulären Mordfall aus dem Jahr 1593 zu lösen.
Historische Escape Rooms in den Historischen Felsengängen: Treffpunkt Bergstraße 19 im Durchgang Brauereiladen, Nürnberg, www.historische-felsengaenge.de/escape-room
Zeiten: Individuelle Buchungen täglich von 10 – 22 Uhr buchbar über Funktion Gruppenticket oder nach Terminvereinbarung
Eintritt: Gruppenticket für 2 – 8 Personen (ideal 6 Personen) 150€, Mindestalter 16 Jahre
Dauer: ca. 90 Min., davon 60 Min. Zeit im Escape-Room
Dunkelführung durch die Historischen Felsengänge
Alte Mythen und Legenden ranken sich um die Stadt Nürnberg. Im Herzen der Stadt, weit unter den Straßenzügen und Plätzen, haben diese Mythen die Wirren der Zeit überdauert. Traue deinen Augen und Ohren und entdecke die labyrinthischen Felsenkeller bei dem flackernden Schein deiner Taschenlampe! Schutzhelme und Taschenlampen werden gestellt, aber ihr braucht festes Schuhwerk und solltet gut zu Fuß sein!
Die Dunkelführung durch die Historischen Felsengänge in Nürnberg, Einstieg und Start im Innenhof der Hausbrauerei Altstadthof, Bergstraße 19, Nürnberg, www.historische-felsengaenge.de/erlebnis/dunkelfuehrung
Zeiten: Jeden Freitag und Samstag um 20:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene ab 17 Jahre 13€, ermäßigt für Schüler (ab 14 Jahre) und Studenten 11€. Diese Führung ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet.
Dauer: ca. 1 Stunde
Historischer Kunstbunker
In alten Felsengewölben direkt unter der Nürnberger Kaiserburg wurde kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs ein einzigartiges Kunstdepot geschaffen. In bis zu 24 Metern Tiefe eingelagert, überstanden dort die bedeutendsten Nürnberger Kunstschätze unbeschadet den Bombenhagel. Schon kurz nach Kriegsbeginn wurde hier eine in Deutschland einzigartige Bergungsanlage geschaffen, um die wertvollsten Kunstwerke vor Zerstörung und Plünderung zu schützen. Im Gegensatz dazu erlitten jedoch während des Zweiten Weltkriegs viele Baudenkmäler der seit dem Mittelalter gewachsenen Altstadt schwere Schäden. “Des Deutschen Reiches Schatzkästlein” – als das Nürnberg seit dem 19. Jahrhundert häufig beschrieben wurde – endete als trostlose Trümmerlandschaft. Wie aus der Ruinenstadt nach und nach das heutige Nürnberg hervorging – auch das erfährt man bei einem Rundgang durch die in ihren Grundzügen noch erhaltenen Anlage.
Historischer Kunstbunker: Kunstluftschutz, Zerstörung und Wiederaufbau in Nürnberg, Hist. Kunstbunker Obere Schmiedgasse 52, Nürnberg, https://museen.nuernberg.de/kunstbunker
Zeiten: Montag – Freitag jeweils um 14 Uhr, Samstag/Sonntag jeweils um 11:30 und 14 Uhr (nicht am 24.12.2022)
Eintritt: Erwachsene 9,50€, ermäßigt 8€, Kinder bis einschließlich 5 Jahre frei
Dauer: ca. 1 Stunde
GUNZENHAUSEN
Unterirdisches Hilfskrankenhaus in Gunzenhausen
Mitten in Gunzenhausen, ganz unscheinbar unter der Berufsschule in der Bismarkstraße, verbirgt sich eines der interessantesten Gebäude der Stadt: das Hilfskrankenhaus. Beschlossen wurde der Bau als Schutzmaßnahme in der Zeit des Kalten Krieges, die Fertigstellung des unterirdischen Krankenhauses erfolgte 1965. Wenn Gästeführer Wolfgang Faig die schweren Stahltüren öffnet hat man das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben. Ein unvergleichliches Eintauchen in eine andere Zeit, so lässt sich ein Besuch des Gunzenhäuser Hilfskrankenhauses wohl am Besten beschreiben. Der atomsichere Bau ist während des Kalten Krieges entstanden und wurde über Jahrzehnte hinweg für den Einsatzfall bereitgehalten. Zum Glück ist dieser nie eingetreten, doch bis heute ist der unterirdische Komplex nahezu vollständig eingerichtet und kann besichtigt werden. Im unterirdischen Hilfskrankenhaus herrschen Temperaturen von ca. 8 Grad Celsius, wärmende, lange Kleidung und festes Schuhwerk werden daher empfohlen!
Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte über Tourist Information Stadt Gunzenhausen unter www.gunzenhausen.info/veranstaltungen/
hilfskrankenhausfuehrungen.
Führungen im Gunzenhausener Hilfskrankenhaus: Bismarckstraße 24, Gunzenhausen, https://hilfskrankenhaus.gunzenhausen.de
Zeiten: Samstag/Sonntag 15:30 – 17 Uhr
Eintritt: 12€, Kinder bis 14 Jahre 5€, geeignet ab 12 Jahren
Dauer: ca. 90 Minuten
BAMBERG
Bamberger Stollenanlagen am Stephansberg
Die Volkshochschule Bamberg Stadt entführt Interessierte in Bambergs Unterwelt. Jeweils freitags um 18 Uhr bietet die Vhs Bamberg die beliebte Führung „Stollenanlagen am Stephansberg: Ein Rendezvous mit der Bamberger Unterwelt“ an. Besichtigt werden Teile des fast zwölf Kilometer langen Stollensystems, das zur Sandgewinnung aus dem Keupersandstein entstand. Im 17. und 18. Jahrhundert dienten die Felsenkeller der Wein-, Bier- und Malzlagerung. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Stollen dann als Luftschutzraum und Produktionsstätte Bamberger Firmen verwendet. Die Touren sind zugleich ein Rückblick auf die fast 1000-jährige Vergangenheit Bambergs. Die Führung „Kleine Höhlenforscher in Bambergs geisterhafter Unterwelt unterwegs“ richtet sich speziell an Kinder von 8 bis 12 Jahren in Begleitung. Eine weitere Führung – „Bierkultur und Felsenkeller“ – kombiniert in Zusammenarbeit mit AGIL Bamberg eine Stadtbesichtigung mit einer Begehung der Stollenanlagen.
Eine Übersicht über alle Termine und Führungen gibt es mit dem Stichwort „Stollen“ auf www.vhs-bamberg.de oder telefonisch unter 0951/87-1108. Es kann bequem über die Homepage gebucht werden. Weitere Infos, Termine und Buchung: Bamberg Tourismus, Geyerswörthstraße 5, 96047 Bamberg, Tel.: 0951/2976-330 oder www.vhs-bamberg.de/programm
Führung durch die Bamberger Stollenanlagen am Stephansberg: Treffpunkt Sternwartstraße 3, Bamberg, www.vhs-bamberg.de/programm/vhs-plus.html/kurs/502-C-7894164/t/ stollenanlagen-am-stephansberg
Zeiten: Jeweils freitags an verschiedenen Terminen um 18 Uhr
Eintritt: 9€
Dauer: ca. 1,5 Stunden
