Eine Extraportion Museum! Sonderausstellungen in Forchheim, Sonneberg und Weißenburg
- Antike Kunst in Miniatur - Gemmen aus Bayern
- Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg
- Fernrohre und ihre Meister
- forchheim
- Geschichte
- kunst
- Kunst & Kultur
- museum
- Pfalzmuseum Forchheim
- RömerMuseum in Weißenburg
- Sonderausstellung
- Sonneberg
- Was einst Kinderaugen leuchten ließ
- Weissenburg
- Freizeit
- Kultur
- Stadtgeschehen
- Tipps
Wie wär´s mal wieder mit einem Museumsbesuch? Beeindruckende Architektur, Gemälde und Skulpturen von unschätzbarem Wert und Ausstellungen, die euch Geschichte, Wissenschaft und Kunst auf spektakuläre Art und Weise näher bringen, sind in vielen unserer regionalen Museen diesen Winter geboten! Also ab ins Museum, Geschichte erleben und dabei eine kleine Auszeit nehmen!
Hier ein paar Tipps aus Forchheim, Sonneberg und Weißenburg für euch:
Forchheim
„Was einst Kinderaugen leuchten ließ“
Sonderausstellung mit Spielzeug aus den Beständen des Pfalzmuseums Forchheim vom 26. November 2022 – 6. Januar 2023
In diesem Jahr öffnet das Pfalzmuseum sein Depot und zeigt Spielzeug aus den eigenen Beständen. Zu sehen sind Puppenstuben und Puppen, Spiele, Plüschtiere, Baukästen und vieles mehr. All das brachte ganz besonders auch zu Weihnachten einst die Augen der Kinder zum Leuchten. Alle Besucher können sich in ihre Kindertage zurückversetzen und verzaubern lassen! Der Sondereintrittspreis beträgt 2€ p. P., Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Geöffnet ist Mo. – Fr. von 15 – 18:30 Uhr, Sa. u. So. 13 – 18:30 Uhr, geschlossen am 24., 25. und 31.Dezember und am 01. Januar.
Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstraße 16, 91301 Forchheim
https://kaiserpfalz.forchheim.de
Sonneberg
„Fernrohre und ihre Meister“
Sonderausstellung im Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg vom 8. Juli 2022 – 31. April 2023
„Indem sie unseren Sehsinn weit über die Vorstellungskraft unserer Vorfahren hinausführen, öffnen diese wunderbaren Instrumente, die Teleskope, den Weg zu einem tieferen und vollkommeneren Verständnis der Natur.“ – so beschreibt René Descartes im Jahr 1637 das Teleskop. Es war ein langer Weg, denn schon Roger Bacon (ca. 1219 – ca. 1292) träumte von einem Gerät, das „ein Kind als Riese und einen Mann als Berg erscheinen lassen könnte“. Allerdings beantragte erst 1608 ein Brillenhersteller aus Middelburg, Hans Lippershey, ein Patent für ein Gerät, das weit entfernte Objekte vergrößert. Von Anfang an wurde das Teleskop stetig weiterentwickelt. Galileo Galilei verbesserte es, Johannes Kepler erweiterte das Bildfeld, Chester Moor Hall optimierte die Farbreinheit und Josef von Fraunhofer stellte schlierenfreies Glas her, so dass der Linsendurchmesser vergrößert werden konnte. Nicolaus Zucchius baute das erste Spiegelteleskop, das Isaac Newton dann verbesserte. Aber nicht nur zur Entwicklung neuer Fernrohre wurden „Meister“ gebraucht. Auch für die Beobachtung an den Teleskopen waren Meister beteiligt. So entdeckte bereits Galileo Galilei die ersten vier Jupitermonde und Jahrhunderte später erkannte Edwin Hubble, „dass sich die Nebel (Galaxien) von uns mit hohen Geschwindigkeiten entfernen“. Heute bilden Radioteleskope schwarze Löcher ab und Weltraumteleskope dringen so tief ins Universum ein wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Mit der Ausstellung „Fernrohre und ihre Meister“ könnt ihr in die Welt der Teleskope eintauchen und erfahrt auch, wer heute die „Meister“ an ihren Teleskopen sind. Amateurastronomen entdecken weiterhin Kometen, Asteroiden oder veränderliche Sterne oder fotografieren den Nachthimmel in nie geahnter Qualität. Daher wirft die Ausstellung auch einen Blick auf das „Fernrohr für den Liebhaberastronomen“.
Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg, Sternwartestr. 32, 96515 Sonneberg
https://www.astronomiemuseum.de/sonderausstellung
Weißenburg
„Antike Kunst in Miniatur – Gemmen aus Bayern“ im RömerMuseum in Weißenburg vom 13. Mai – 30. Dezember 2022
Nach Ausstellungen in der Münchener Residenz, auf Burg Grünwald und im KeltenRömerMuseum Manching präsentiert die Archäologische Staatssammlung nun eine Gemmen-Sonderausstellung im RömerMuseum Weißenburg. Antike Gemmen sind Schmucksteine, in die Miniaturbilder eingeschnitten sind. Die Besonderheit der Ausstellung ist, dass alle gezeigten Gemmen archäologische Funde aus Bayern sind. So kennt man von all diesen Gemmen die Fundorte und Fundumstände. Damit können sie in ihre kulturellen Kontexte eingeordnet werden. Römische Soldaten und Siedler brachten Gemmen aus ihrer Heimat nach Bayern mit. Einige der Schmuckstücke gelangten sogar schon vor der römischen Expansion in den Besitz einheimischer Kelten. Noch im frühen Mittelalter wurden antike Gemmen neu gefasst und weiterverwendet. Diese Ausstellung erweitert die bestehende Dauerausstellung im RömerMuseum vom 13. Mai bis 30. Dezember 2022.
RömerMuseum Weißenburg, Martin-Luther-Platz 3-5, 91781 Weißenburg
https://museen-weissenburg.de/de/unsere-museen/roemermuseum
